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Wiesmann – Autos jenseits der 100.000 Euro Marke


Gegründet wurde die Wiesmann GmbH 1988 in Dülmen/Westfalen von den Brüdern Martin und Friedhelm Wiesmann. Zu Anfang des Unternehmens produzierte Wiesmann ausschließlich Hardtops für Cabrios und im Jahr 1993 entstand der erste Wiesmann Roadster. Das Modell „MF“ stand mit seinen Initialen für die beiden Firmengründer und die Zahl, die hinter den Buchstaben steht, gibt Aufschluss über die Motorenvariante.

Im August 2013 beantragte Wiesmann das Insolvenzverfahren beim Amtsgericht Münster, wobei Ende November 2013 die Geschäftsführung die Einstellung des Verfahrens beantragte, aufgrund „Wegfall des Insolvenzgrundes“. Die Gläubiger lehnten allerdings Mitte Januar 2014 den Sanierungsplan ab, der vorsah, die Wiesmann GmbH in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Das Unternehmen produzierte von 1988 bis 2013 circa 1.600 Sportwagen.

Der Gecko auf der Motorhaube

Wollte man sich einen Wiesmann anschaffen, dann musste man mit einem Kaufpreis ab der 100.000 Euro Marke rechnen. Die Roadster, die das Gecko-Logo auf der Motorhaube haben, wurden mit Motoren von BMW ausgestattet.

Mit dem Roadster MF 30 begann die Autoproduktion bei Wiesmann. Das erste Serienmodell, ein offener Zweisitzer, zählt zu den klassischen Roadstern und verfügt über ein Faltdach. Später konzentrierte sich die Nachfrage eher auf seinen Nachfolger den MF 3 sowie den MF 4.

Das Fahrgestell ist aus Aluminium beplankten feuerverzinkten Stahlgitter-Rohrrahmen gefertigt und die Karosserie aus glasfaserverstärkten Verbundwerkstoff. Der BMW-Motor, der in dem MF 30 arbeitet, ist ein Reihensechszylinder M54B30 mit einer Nennleistung von 231 PS (170 kW). Die Höchstgeschwindigkeit des Wiesmann Roadster MF 30 ist mit 230 km/h angegeben, wobei er von 0 auf 100 km/h in 5,9 sec beschleunigt.

Der Roadster MF4

2009 stellte Wiesmann auf dem Genfer Autosalon den Roadster MF 4 vor, der zu Anfang mit einem V8-Motor von BMW ausgestattet war und eine Nennleistung von 367 PS hat. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt dieser Roadster innerhalb von 4,6 sec und erlangt eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h. Ende 2010 tauschte Wiesmann den V8-Motor gegen einen leistungsstärkeren Motor von BMW, einem V8-Biturbo, aus. Damit verfügt der Roadster MF 4 über satte 407 PS und erlangt eine Höchstgeschwindigkeit von 291 km/h.

Zudem wurde auch eine weitere leistungsstärkere Variante des Roadster MF 4, der MF 4-S angeboten. Hier wurde verbaute Wiesmann einen Motor mit 420 PS, der den Roadster auf eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h katapultiert. Der Roadster MF 4-S kommt mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, wobei die Abmessungen dem Grundmodell entsprechen.

Breite 1,88 Meter und Länge 4,24 Meter. Nur das Leergewicht verändert sich von 1316 kg auf 1310 kg. Der Roadster MF 4 mit dem V8-Biturbo verfügt über ein Leergewicht von 1390 kg zum Vergleich.

Foto: WolfgangS (CC BY-SA 3.0)

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