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Lotus – eine Traditionsmarke nicht nur auf den Rennstrecken

Lotus1952 wurde die Marke Lotus von Colin Chapman gegründet, der seine Karriere 1947 mit Sonderanfertigungen startet, die auf der Grundlage des Austin 7 basierten. 1959 teilte Chapman das Unternehmen in Lotus Cars und Lotus Components auf. Lotus Cars betrieb im Gegensatz zu den anderen Unternehmen der Lotus Group nie selbst Rennsport, sondern stand anderen dabei nur unterstützend zur Seite.

Der Lotus 6 – das erste erfolgreiche Serienmodell

Der Lotus 6 war das erste erfolgreiche Serienmodell und wurde als Bausatz vertrieben. Auch wenn es den Wagen nur in einer geringen Stückzahl gab (circa 100 Stück), erzielte das Fahrzeug einige wichtige Erfolge selbst bei Bergrennen. Der darauf folgende Lotus 8 war die Grundlage für den Mk9 und 10 sowie den Mk11, bei denen es sich um einen Rennwagen handelte, der in seiner Klasse sogar das 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewonnen hat. Die erfolgreiche Rennsportkarriere von Lotus startete mit dem Mk12, bei dem es sich um ein Fahrzeug handelte, das ausschließlich für den Rennsport gedacht war.

Der Elan +2 kam 1967 auf den Markt. Der 2 + 2 Sitzer der von dem 1961er Elan abgeleitet wurde, war ein frontbetriebenes Modell, das über einen japanischen Vierzylinder-Turbomotor verfügt. Leider war das Modell, das 1990 vorgestellt wurde, ein Flop und so stellte das Unternehmen die Produktion 1993 ein und verkaufte die Lizenz an Kia. Der Esprit kam Anfang der 1970er auf den Markt und wurde bis 2004 gebaut.

Die Zukunft von Lotus

Als 1982 Colin Chapman starb, ging das Unternehmen 1986 an General Motors über. GM verkaufte dann 1993 Lotus an ACBN Holdings S.A. zudem auch Bugatti gehört. Die Mehrheit an Lotus ging 1996 an die malaysische Perusahaan Otomobil Nasional Bhd (Proton) über.

Was die Zukunft von Lotus angeht, so wurde 2010 auf der Modial de l’Automobile angekündigt, das es insgesamt fünf neue Modelle innerhalb der nächsten fünf Jahre geben wird. Dabei handelt es sich um die Neuauflage der Modelle Esprit (2013), Elan (wurde verschoben auf 2017) und Elite (ab 2014). Auch ein Nachfolgermodell von der aktuellen Elise soll es ab 2015 geben.

Als ganz neues Modell wurde der viersitzige GT Eterne angekündigt, der von einem 5-Liter-V8-Motor angetrieben werden soll, ebenso wie Esprit und Elite. Der Elan soll einen 4-Liter-V6 Motor erhalten und die Elise einen ganz neuartigen 2-Liter-Reihenvierzylinder, der etwas 320 PS auf die Straße bringen wird. Bereits 2011 zeigte Lotus das Stadtauto Lotus Ehtos, das über einen 1,2-Liter-Hybridantrieb verfügt und auf einem Konzept, von dem malaysischen Eigners Proton basiert.

Hinweis: Die Ankündigungen die 2010 gemacht wurden, nahm das Unternehmen im Sommer 2012 zurück und entließ den Geschäftsführer! Mehr über Lotus hier bei luxuskarosse.com.

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