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Autokauf: Neuwagen oder doch besser ein Gebrauchter?

Bei Autos handelt es sich um des Deutschen liebstes Kind und ist einfach eine große Leidenschaft. Nicht umsonst werden jedes Jahr mehr als 1,5 Millionen der Autos, die in Deutschland produziert werden, in die landeseigenen Autohäuser, um dort den Besitzer zu wechseln. Aber auch die Gebrauchtwagen sind für immer mehr eine interessante Option. Die Gründe dafür sind zuletzt die ausgereiftere Technik und die Möglichkeit günstige Gebrauchtwagen kaufen zu können. Was spricht also dafür einen gebrauchten zu kaufen und was für die Anschaffung eines Neuwagens?

Sicherlich spielen beim Kauf eines Autos auch die Emotionen sowie die Faszination Auto zumeist eine Rolle, doch niemand sollte sich von seinem persönlichen Gefühl leiten lassen, sondern auf die harten Fakten zum Neu- und Gebrauchtwagenkauf.

Der Preisverlust, der beim Neukauf entsteht

Die Preisunterschiede zwischen einem Neuwagen und einem Gebrauchtwagen, der bereits einige Jahre alt ist, sind relativ groß. Doch wie augenfällig sich das in der Praxis auswirkt, das ist vor allem im Bereich der Luxuskarossen und der gehobenen Fahrzeuge ersichtlich. Online kann ein Mercedes Benz A180 mit Erstzulassung 2015 bereits für 16.000 Euro erstanden werden. Der Vergleich: Der Wagen kostet neu beim Händler derzeit rund 25.900 Euro. Somit beträgt die Preisreduktion rund 10.000 Euro für eine Nutzungsdauer von drei Jahren.

Vor allem in den ersten Jahren ist der Wertverlust bei den Neuwagen enorm hoch. Wird der Wiederverkaufspreis bereits während der ersten Kilometer, die mit dem Neufahrzeug zurückgelegt werden, reduziert, da es sich nicht mehr zu 100 % um ein neues Fahrzeug handelt, so ist die Reduktion des Preises in den ersten zwei bis drei Jahren als enorm zu bezeichnen. Oftmals verlieren die Modelle in dieser Zeit 30 bis 40 % ihres Wertes. Dazu kommt dass sogar die gefahrenen Kilometer und die tatsächliche Abnutzung eher Nebensache sind. Denn hier zählt etwas ganz anderes: Die Kunden, die an höherklassigen Fahrzeugen interessiert sind, die werfen ihren Blick nicht auf die Gebrauchtwagen.

Eben da der Großteil der betuchten Käufer die sich für Mercedes, Alfa-Romeo, BMW oder anderen teuren Marken wegfällt, sinkt der Wiederverkaufspreis für diese Fahrzeuge rapide. Doch was auf den ersten Anschein nach einer Preisreduzierung durch die tatsächliche Abnutzung aussieht, das ist in Wirklichkeit reine Prestigesache.

Das Reparaturrisiko bei den gebrauchten

Sicherlich sind gebrauchte Fahrzeuge, die ein, zwei oder drei Jahre alt sind, in der Regel noch nicht sehr anfällig für Reparaturen. Aber wie sieht es aus, wenn das Fahrzeug älter ist? Berechtigterweise fällt hier das Reparaturrisiko schwerer ins Gewicht, wie auch das Team vom Autohaus MV weiss. Bereits ein Alter von fünf Jahren bringt ein erhöhtes Risiko mit sich, dass es zu größeren Reparaturen kommt, die in der Werkstatt durchgeführt werden müssen. Dazu kommt, dass wenn es zu Reparaturen kommt, der Kostenfaktor zumeist wesentlich höher ausfällt und sogar Kosten von einigen tausend Euro anfallen können. Ist der Fehler behoben, dann sind die Gebrauchten oft in schnelleren Abständen für neue Probleme anfällig.

Nicht nur bei der Preisgestaltung der Fahrzeuge muss dieser Faktor beachtet werden, sondern auch, dass regelmäßige und kleinere Probleme, wie bspw. im Innenraum sehr anspruchsvoll sein können. Dabei kann nicht nur sehr viel Zeit verloren gehen, sondern auch die Nerven und die gute Stimmung. Eben das sind die Gründe, dass viele Menschen lieber auf einen Neuwagen setzen, der ihnen am Ende bares Geld spart, als der siebenjährige gebrauchte.

Die Finanzierung beim Autokauf

Oft ist es der Fall, dass ein neues (gebrauchtes) Auto her muss, doch das notwendige Kapital dafür nicht zur Verfügung steht. In dem Fall stehen mehrere Optionen zur Auswahl. Die Kunden die sich dafür entscheiden einen Autokredit aufzunehmen, für die ist ein Neuwagenkauf empfehlenswerter. Denn in der Regel werden in diesem Fall günstige Kredite angeboten, da der Neuwagenkauf als wesentlich sicherer gilt. Sollte die Finanzierung über die Bank nicht zu 100 % sicher sein, dann kann ein Neuwagen anstelle des gebrauchten das notwendige Vertrauen bringen.

Der Kauf eines Gebrauchtwagen – das Zusatzrisiko

Autokäufer, die sich für einen Gebrauchtwagen entscheiden, gehen ein größeres Risiko ein, als diejenigen die sich für ein brandneues Modell entscheiden. Das ist besonders dann der Fall, wenn das Fahrzeug von privat gekauft wird. Aus diesem Grund sollte der Wagen vorab von einem Fachmann überprüft werden. Dies ist bspw. möglich, in der Werkstatt eines Automobilclubs. Denn es kann sein, dass sich im inneren unsichtbarer Rost befindet und auch die Zahl auf dem Kilometertacho kann auf Echtheit überprüft werden. Das Problem ist, dass die Methoden der Fälscher und unseriöser Anbieter groß ist und eben aus diesem Grund sollte eine entsprechende Überprüfung stattfinden.

Außerdem sollte bedacht werden, dass es beim Kauf eines Neuwagens eine Garantie gibt und das sogar in den ersten fünf Jahren nach Kauf. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Kaufpreis des Neuwagens reduziert wird, was zumeist beim Kauf eines gebrauchten über privat oder private Händler nicht drin ist.

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